Medieninformation Frankfurt am Main, 21. März 2022

Online-Stellenbörse für Geflüchtete aus der Ukraine

  • Internet-Portal JobAidUkraine.com vermittelt Arbeitsplätze an Geflüchtete aus der Ukraine
  • Mehr als 6.052 Stellenangebote sind bereits online; 27.000 Ukrainer*innen suchen jeden Tag auf der Seite nach Jobs
  • Freiwillige der Deutschen Bank helfen bei der Weiterentwicklung der Webseite
  • Die Deutsche Bank war eines der ersten Unternehmen, das Jobs postete

Das neue, kostenfrei nutzbare Portal www.jobaidukraine.com bietet aus der Ukraine Geflüchteten Stellen in Deutschland und dem EU Ausland an. Es können offenen Stellen aus verschiedensten Bereichen und Branchen veröffentlicht werden – ortsgebundene genauso wie solche für Heimarbeit.

Auf der Website erhalten Unternehmen eine einfache Möglichkeit, Geflüchteten offene Stellen anzubieten – in englischer und ukrainischer Sprache und zugeschnitten auf die vielfältigen Kenntnisse der Geflüchteten. Geflüchtete können sich in einem einfachen und unkomplizierten Prozess auf offene Jobangebote bewerben. Die Webseite liefert den Geflüchteten und den Unternehmen zudem allgemeine Informationen über Themen wie Arbeitsgenehmigungen und -verträge sowie den Bewerbungsprozess. Initiiert wurde die Jobbörse von den Unternehmern Marcus Diekmann und Christian Weis, die jetzt zur Weiterentwicklung des Projekts den gemeinnützigen Verein JobAidUkraine e.V mit weiteren Initiatoren gründen.

Nachdem die Webseite innerhalb von wenigen Tagen in einer Basisversion aufgesetzt worden war, bündeln JobAidUkraine und die Deutsche Bank ihre Kräfte, um das Projekt noch schneller voranzubringen. Innerhalb von 24 Stunden haben sich weltweit Freiwillige mit Programmiererfahrung aus dem Bereich Technologie, Daten und Innovation der Deutschen Bank bereit erklärt, bei der Weiterentwicklung der Webseite in den nächsten Wochen zu unterstützen. Darüber hinaus hat die Deutsche Bank über die Plattform ebenfalls Stellenangebote veröffentlicht.

Die erste Zwischenbilanz macht Mut: Unternehmen haben bereits mehr als 6.000 Stellenangebote veröffentlicht, 27.000 Besucher:innen suchen jeden Tag auf der Seite nach Jobs, insgesamt bereits 490.000 Seitenaufrufe seit dem Launch am 1. März 2022. „Es ist überwältigend, auf welches Echo unsere Job-Plattform gestoßen ist“, erklärt Initiator von jobaidukraine.com Marcus Diekmann. „Es ist vollkommen klar, dass künftig noch mehr Flüchtlinge zu uns kommen werden. Gute Integration kann nur gelingen mit der Aussicht auf Arbeit – und wir als europäische Gesellschaft können dabei unterstützen. Wir stehen gemeinsam für die Menschen aus der Ukraine ein.“ 

Die Webseite wird kontinuierlich weiterentwickelt, um intelligente Technologie zu integrieren. Diese hilft beispielsweise dabei, den Prozess Unternehmen und passende Jobsuchende zusammenzubringen noch effizienter zu gestalten, oder auch Videobewerbungen statt der traditionellen Lebensläufe möglich zu machen. Die Seite ist ein erster Schritt hin zu einem Hilfsangebot für Menschen aus der ganzen Welt, die aufgrund von Kriegen und Verfolgung ihre Heimat verlassen mussten und jetzt dringend nach Arbeit suchen.

„JobAidUkraine zeigt, wie schnell wir Flüchtlingen helfen können, die plötzlich in eine Notsituation geraten sind“, sagt Rafael Otero, der bei der Deutschen Bank den Technologie-Bereich für Unternehmenskunden leitet. Michael Ilgner, Personalchef und Leiter Immobilienmanagement der Deutschen Bank, fügt hinzu: „Unser Mitgefühl gilt den Menschen in der Ukraine und wir hoffen, dass außer uns auch viele andere Unternehmen die Webseite nutzen, um dort offene Stellen zu posten.“

Über die Deutsche Bank

Die Deutsche Bank bietet vielfältige Finanzdienstleistungen an – vom Zahlungsverkehr und dem Kreditgeschäft über die Anlageberatung und Vermögensverwaltung bis hin zu einem fokussierten Kapitalmarktgeschäft. Sie bedient Privatkunden, mittelständische Unternehmen, Konzerne, die Öffentliche Hand und institutionelle Anleger. Die Deutsche Bank ist die führende Bank in Deutschland mit starken europäischen Wurzeln und einem globalen Netzwerk.

Disclaimer

Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben, sie umfassen auch Aussagen über die Annahmen und Erwartungen von der Deutschen Bank sowie die zugrunde liegenden Annahmen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der Geschäftsleitung der Deutschen Bank derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen beziehen sich deshalb nur auf den Tag, an dem sie gemacht werden. Die Deutsche Bank übernimmt keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse zu aktualisieren.

Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Eine Vielzahl wichtiger Faktoren kann dazu beitragen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von zukunftsgerichteten Aussagen abweichen.

Solche Faktoren sind etwa die Verfassung der Finanzmärkte in Deutschland, Europa, den USA und andernorts, wo die Deutsche Bank einen erheblichen Teil ihrer Erträge aus dem Wertpapierhandel erzielt, der mögliche Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von Handelsgeschäften, die Umsetzung ihrer strategischen Initiativen, die Verlässlichkeit ihrer Grundsätze, Verfahren und Methoden zum Risikomanagement sowie andere Risiken, die in den von der Deutschen Bank bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) hinterlegten Unterlagen dargestellt sind.

Diese Faktoren sind im SEC-Bericht der Deutschen Bank nach „Form 20-F“ vom 11. März 2022 im Abschnitt „Risk Factors“ dargestellt. Dieses Dokument ist auf Anfrage bei der Deutschen Bank erhältlich oder unter www.db.com/Investoren verfügbar.

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